
Feierabendwanderung, Heisse Temperaturen, kühle Wälder und spannende Geschichten
Bei sommerlich heissen 33 Grad trafen sich acht wanderlustige Teilnehmer*innen am Bahnhof Baden. Die SBB zeigte sich an diesem Tag wenig kooperativ: Eine Mitwanderin hatte mit Zugausfällen und verpassten Anschlüssen zu kämpfen, dennoch startete die Gruppe fast pünktlich zur geplanten Zeit.
Der Einstieg führte uns durch das Industriequartier von Baden, wo uns auffiel, dass die Ampeln offenbar ein eigenes Zeitgefühl hatten. Gefühlt dauerte es ewig, bis sie auf Grün schalteten. Bald aber begann der Aufstieg über zahlreiche Stufen hinauf zum Martinsberg Chänzeli. In gemütlichem Tempo erklommen wir den Weg. Oben angekommen wurden wir mit einem grandiosen Ausblick über die Stadt belohnt. Die kurze Rast bot Gelegenheit, sich über Aktuelles und Vergangenes auszutauschen, ein schöner Moment der Gemeinschaft.
Inzwischen hatte sich auch die neunte Wanderin der Gruppe angeschlossen, und gemeinsam setzten wir die Tour fort. Der Weg führte uns nun durch das schattige Waldgebiet Flueholz und weiter in das beeindruckende Waldreservat Unterwilerberg. Unterwegs gab es viel zu entdecken: verschiedene Pflanzenarten, spannende Informationen zum Eibenwald und jede Menge Geschichten.
Die Themenvielfalt war bemerkenswert. Von der Verwendung von Eibenholz für Musikinstrumente und Pfeilbogen bis hin zu mystischen Sagen, die sich um diesen besonderen Wald ranken. Stetig bergauf führte uns der Weg schlussendlich zur Baldegg, wo wir eine verdiente Einkehr genossen. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an den grosszügigen Spender für die durstlöschende Erfrischung!
Für einmal ging es zum Abschluss gemütlich mit dem Bus zurück zum Bahnhof Baden. Ein schöner Ausklang einer abwechslungsreichen Wanderung mit spannenden Begegnungen und Gesprächen.













