
Feierabendwanderung im Sagemülitäli – Natur, Geschichte und Weitblick
Beim Ausgangsort Effingen Dorf starteten neun Wanderfreunde in Richtung Sagemülitäli nach Linn. Die Höhenmeter, welche auf der Postautofahrt vom Bözberg nach Effingen heruntergefahren, wurden auf den nächsten Kilometern sanft und stetig wieder hinaufgewandert. Der munteren Stimmung tat dies keinen Abbruch, viele in voller Blüte stehende Bäume, Blumen und Kräuter den Wanderweg säumend wurden bestaunt. Nach kurzer Distanz zeigte sich der renaturierte Flecken des neuen Feuchtgebiets für das Sagemülital. Dank einer geschichtsträchtigen Einsprache konnte pro natura dieses Bauvorhaben im letzten Jahr beginnen. Mehr dazu siehe pronatura-ag.ch/de/unsere-projekte.



Nur wenige Augenblicke später zeigte sich der höchste Wasserfall des Kantons Aargau. War die Temperatur bis jetzt sommerlich warm, erfrischte der Schatten und die Luftbewegung des Wassers nun auf angenehme Art und Weise. Dem kurzen Abstecher zum Wasserfall folgte ein Rundgang im stillgelegten Steinbruch mit dem am Boden mit Steinen ausgelegten Labyrinth.


Eine Picknickrast beim naheliegenden Weiher stärkte die Wandergruppe für den Weg zur Linner Linde. Mit ihren 25 m Höhe und einem Durchmesser des Stammes von 3,5 m ist sie einer der grössten Bäume der Schweiz. Sie wurde Mitte des 16. Jahrhunderts im Gedenken an die Opfer der Pestepidemien gepflanzt (Quelle: jurapark-aargau.ch).
Der folgende Abstecher in den Wald mit dem abschliessenden Weitblick in die Berge rundeten die letzten gewanderten Kilometer der Tour bestens ab. Mit dem Postauto ab der Vierlinden-Haltestelle ging die Fahrt zurück nach Brugg.



