
Vollmondwanderung zur Linner Linde
Nach vielen nebligen Tagen konnten die 13 Teilnehmer der Vollmondwanderung in Thalheim von der Wanderleiterin entgegen der Wetterprognose sogar im Sonnenschein begrüsst werden. Auf einem kurzen Wegstück mit leichter Steigung konnte man sich aufwärmen worauf es schon bald über z.T. hohe Treppenstufen der Ruine Schenkenberg entgegen ging. Dort bestand in der Trinkpause Zeit, die eindrückliche Ruine dieser Anfang 13. Jahrhunderts im Auftrag der Habsburger erstellten Burg ein wenig zu erkunden.



Danach führte der Weg in einem steten Auf und Ab über die Jurahügel weiter. Wir staunten nicht schlecht, wie viel Schnee teilweise noch auf und neben dem Weg lag. Auf dem Linnerberg packten wir die Rucksäcke aus und genossen bei wunderbarer Aussicht unser Picknick. Über dem Dunst liessen sich sogar ein paar Alpengipfel erspähen. Nach einem kurzen Abstieg kam schon bald die erhabene Linde von Linn in unser Blickfeld. Wie alt sie nun genau ist, darüber sind sich auch die Expertinnen und Experten nicht ganz einig, höchstwahrscheinlich stand sie bereits an dieser Stelle, als die zuvor besuchte Burg Schenkenberg erbaut wurde.






Nach einer kurzen Schlaufe durch das adrette Dorf Linn, stieg dann auch der rosa gefärbte Vollmond aus dem Dunst am Horizont auf. Was für eine zauberhafte Stimmung dies am Fusse dieses alten Baumes erleben zu können! Nur ungern verliessen wir diesen Ort, aber nachdem sich die Sonne hinter die Hügel verzog, wurde es doch deutlich kälter, so dass wir uns gerne wieder etwas bewegten. Vom Rücken des Hügelzuges, welcher uns nach Gallenkirch führte, konnten wir auf unseren Rechten den in den Himmel aufsteigenden Mond beobachten, während sich zu unserer Linken die Wolken von der untergehenden Sonne orange färbten. Eine letzte Schlaufe um Gallenkirch brachte den nun hell leuchtenden Vollmond nochmals voll ins Rampenlicht.






Zufrieden und erquickt von dieser winterlichen Wanderung konnten wir im Riemen das Postauto besteigen und uns in Brugg glücklich voneinander verabschieden.





